
An die Klimademos am 25. September – für Tiere und Klima!
Auch wir rufen zur Teilnahme an den Klimademos am 25. September auf – weil Tiere Leidtragende der Klimakrise sind und die Tierwirtschaft sie wesentlich mitverursacht! Zudem machen wir einen Treffpunkt an der Demo in Zürich. Mehr Infos unten.
Tiere als Betroffene…
Der extrem heisse Sommer hat wieder einmal gezeigt: Die Klimakrise ist gekommen, um zu bleiben – wenn wir so weitermachen, wie bisher. Die Hitze macht unzähligen Tieren zu schaffen: Schon Temperaturen ab 22 Grad lösen bei Kühen Hitzestress aus, bei Schweinen und Hühnern Temperaturen ab rund 25 Grad. Wildtiere finden kein Wasser oder keine Nahrung mehr. Fische sterben massenhaft, weil ihre Gewässer austrocknen oder zu heiss werden. Tiere sind die zahlenmässig grösste Betroffenengruppe der Klimakrise!
…und Ursache
Gleichzeitig ist die Tierwirtschaft für die Klimakrise mitverantwortlich: Sie gehört neben Verkehr, Gebäude und Industrie zu einem der grössten Treiber der Krise. Rund 14% der Schweizer Treibhausgasemissionen gehen auf das Konto von Tierprodukten. Was in der öffentlichen Diskussion um die aktuelle Hitze aber selten angesprochen wird!
Kämpfe verbinden
Ein breiter Zusammenschluss von Organisationen, Gruppen und Parteien ruft nun zu grossen Klimastreiks in diversen Schweizer Städten auf. Das Motto: Keine 50 Grad-Sommer! Gefordert sind Massnahmen gegen die Hitze und für den Klimaschutz. Aus den oben genannten Gründen rufen auch wir auf, sich der Demo anschliessen und Druck auf Politik und Gesellschaft zu machen. Die tierfreundliche Schweiz der Zukunft erreichen wir nur, wenn der Planet für Tiere und Menschen lebenswert ist.
Die Klimademos finden am Samstag, 25. September 2026 um 17:00 Uhr in Basel, Bern, Luzern und Zürich statt. Hier gibt es mehr Infos.
Das kannst du tun
Ob als Betroffene oder Ursache: Es ist wichtig, dass Tiere an den Demos und in der öffentlichen Diskussion nicht untergehen.

Wenn du an eine der Demos gehst:
- An der Demo in Zürich kannst du zu unserem Treffpunkt kommen! Mehr Infos folgen.
- Mobilisiere dein Umfeld und sprich über Tierthemen
- Poste in den sozialen Medien von der Demo, um noch mehr Menschen zu erreichen
- Male ein Demoschild mit Tiermotiv. Hier einige Ideen:
- Fleischlobby raus aus dem Bundeshaus
- Hafermilch for the planet
- Keine Steuergelder für die Tierwirtschaft
- Haut Rösti in die Pfanne (mit gemaltem vegan-Zeichen)
- Wir wollen nicht sterben (mit gezeichneten Fischen)
- Das Klima is(s)t nicht Wurst! (und dann durchgestrichene Wurst malen)
- Steuergelder für Klimaschutz, nicht Tierprodukte-Subventionen!
- Fleischsubventionen = Hitzesubventionen
- System change, not Cervelat
Für alle, die nicht gehen können, aber für Tiere aktiv werden wollen:
- Im Tierrechte-Starterkit gibt’s einen Aktivismus-Selbsttest und -Handlungsideen, einen Eventkalender und Wissensressourcen.
- Eine pflanzliche Ernährung ersetzt zwar nicht politisches Handeln, aber ist ein wichtiger und direkter Beitrag für eine gerechte Zukunft für Tiere und den Planeten.






